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Guayusa - das koffeinreichste Teeblatt der Welt

Wenn Coca erst gefeiert - dann tabuisiert, politisiert und monopolsiert wurde und Kola erst industrialisiert um dann synthetisiert wurde um anschließend aus Kostengründen komplett entfernen zu können, dann wurde Guayusa lange übersehen. 

Guayusa ist ein immergrüner Baum, den es nur im Amazonasgebiet Ecuadors gibt. Botanisch gehört er zur Familie der Stechpalmengewächse und trägt den Namen [Ilex guayusa]. Anders als klassischer Tee stammt Guayusa nicht von [Camellia sinensis], sondern ist eine eigenständige Pflanze mit eigener Geschichte, eigener Kultur und eigenem Wirkprofil

Ghwy-you-sa (im Wortlaut),  so nennen die Kichwa Indigenen diesen heiligen Baum und übersetzt bedeutet dies: "der Nachtwächter". Früheste Funde belegen, Guayusa wurde bereits vor 1000 Jahren, durch die Indigenen der Kichwa, kultiviert. Kein Wunder, denn mit bis zu  7,6% enthaltenem Koffein, ist Guayusa das koffeinreichste Teeblatt der Welt!

Mehr als nur ein Energieträger 

Guayusa enthält von Natur aus hohe Mengen an Koffein. Sie übertrifft klassischen Grüntee und Kaffee deutlich. Doch die Wirkung von Guayusa wird häufig anders beschrieben als die von Kaffee oder isoliertem Koffein in Energydrinks und klassicher Cola. 

Der Grund liegt in ihrer pflanzlichen Matrix. Neben Koffein enthält Guayusa Theobromin, L-Theanin sowie eine Vielzahl von Polyphenolen, Flavonoiden, Saponinen und antioxidativen Pflanzenstoffen. Theobromin wirkt sanfter und länger anhaltend als Koffein allein. Die Kombination mit L-Theanin soll zu einer lang anbleibenden Wachheit, die oft als klar, stabil und fokussiert beschrieben wird, ohne das abrupte Auf und Ab, das viele von Kaffee kennen.

Guayusa ist damit kein isolierter Stimulator. Sie ist ein natürliches Energy-Teeblatt!

Die morgendliche Pflanze des Amazonas 

Für die indigenen Kichwa-Gemeinschaften im ecuadorianischen Amazonas ist Guayusa kein Trendprodukt. Sie ist Teil des Alltags. Traditionell stehen Familien noch vor Sonnenaufgang auf und trinken gemeinsam einen starken Guayusa-Aufguss. Dieses Ritual, die "Guayusa-Upina" dient nicht nur der Wachheit. Es ist ein sozialer Raum. Man bespricht Träume, plant den Tag, stärkt Gemeinschaft und Aufmerksamkeit. 

Guayusa wird dort nicht als Energydrink verstanden. Sie ist Konzentration in Blattform. Anders als viele andere koffeinhaltige Pflanzen ist Guayusa bemerkenswert mild im Geschmack. Sie ist weich, leicht süßlich, kaum bitter. Das liegt unter anderem an einem geringen Tanningehalt im Vergleich zu klassischem Tee. 

Während Kola strukturelle Bitterkeit bringt, bringt Guayusa eine ruhige, harmonische Basis.

Nachhaltigkeit im Regenwald 

Guayusa wächst nicht auf Monokultur-Plantagen. Traditionell wird sie in sogenannten Chakra-Systemen angebaut - artenreichen Agroforststrukturen im Amazonasgebiet. Dort wächst sie zwischen Bananenstauden, Heilpflanzen, Kakao und einheimischen Bäumen. Diese Anbaumethode erhält Biodiversität und schützt den Regenwald, statt ihn zu verdrängen. Guayusa ist damit nicht nur funktionell interessant, sondern auch ökologisch relevant. Sie ist eine Pflanze, die im Schatten gedeiht. Im ökologischen wie im übertragenen Sinn.

Weiter bietet Guayusa den Kichwa eine nachhaltige Einkommensalternative, zum Tourismus - aber vor allem zum Holzfällen und Goldsuchen - den leider größten Einkommensmöglichkeiten nach Tourismus und dem Anbau von Kakao! 

Warum Guayusa anders wirkt als Kaffee 

Kaffee liefert schnell anflutendes Koffein. Isoliertes Koffein in Cola und Energydrinks wirkt punktuell und abrupt. Guayusa wirkt eingebettet in eine natürliche Pflanzenstruktur. Das Zusammenspiel von Koffein, Theobromin und sekundären Pflanzenstoffen erzeugt eine gleichmäßigere Stimulation

Viele Menschen berichten von mentaler Klarheit ohne innere Unruhe. Wissenschaftlich betrachtet liegt der Unterschied weniger im Molekül Koffein selbst als in der Art und Weise, wie es im pflanzlichen Kontext aufgenommen wird. Guayusa ist kein Ersatz für Kaffee. Sie ist eine andere Art von Energie

Die dritte Pflanze im Kreis 

Historisch bestand Cola aus Coca und Kola. Zwei Pflanzen mit stimulierender Wirkung. Guayusa ergänzt dieses Konzept auf natürliche Weise. Sie bringt Koffein nicht als isolierten Zusatzstoff, sondern als integralen Bestandteil eines Blattes. Sie verbindet Wachheit mit Milde. Energie mit Klarheit

  • Coca steht für Fokus und Tiefe. 
  • Kola steht für Struktur und Verbundenheit . 
  • Guayusa steht Energie und Bewußtsein. 

Coca + Guayusa= Cocayusa

Ein archäologischer Fund aus Bolivien, datiert auf etwa 500 n. Chr., dokumentiert ein schamanisches Grab mit Coca-Blättern und weiteren psychoaktiven Pflanzen, darunter Guayusa! Der Fund deutet auf frühe Handelsnetzwerke zwischen Anden und Amazonas hin - und zeigt: Cocayusa gab es schon einmal!

Zurück zur pflanzlichen Idee 

Wenn man die Geschichte von Coca betrachtet und die Geschichte der Kola-Nuss, dann erkennt man ein Muster. Aber auch von Coca und Guayusa, erkennt man das Muster deutlich. Blätter, Indigene und extrem viel Potenzial, dass nur darauf wartet endlich freigesetzt zu werden!

Coca brachte Fokus in ein Getränk. Kola brachte natürliche Energie. Guayusa bringt Klarheit und Balance. Drei Pflanzen. Eine ursprüngliche Idee. Die Idee, dass echte Energie aus Pflanzen kommt – nicht aus Laboren. 

Un jetzt bekommst Du sie - die volle Power - in der wohl ursprünglichsten Cola - die es je gab: Cocayusa!

Ist wirklich Coca aus Kolumbien in eurer Cola?

Ja. In Cocayusa steckt echtes Coca aus Kolumbien.

Das verwendete Cocablatt stammt aus traditionellem und legalem Anbau indigener Gemeinschaften in Kolumbien, unter anderem vom Nasa Stamm. Dort wird Coca seit Jahrhunderten legal kultiviert und ist ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens.

Für viele indigene Völker ist Coca kein Rauschmittel, sondern eine Pflanze des Alltags. Sie wird genutzt für Energie, Ausdauer und in gemeinschaftlichen sowie rituellen Zusammenhängen.

Coca für Cola - statt für die Kartelle

Coca ist seit Jahrhunderten Teil indigener Traditionen in Südamerika und wird dort von ihnen verantwortungsvoll genutzt. Ein Großteil der negativen Wahrnehmung entsteht erst durch die illegale Weiterverarbeitung zu Kokain und die damit verbundenen Strukturen, die hier nicht mehr bedient werden.

Wenn Coca stattdessen legal, transparent und für Produkte wie Getränke verwendet wird, entsteht eine alternative und nachhaltige Wertschöpfung.

Echte Coca. Echt aus Kolumbien. Kein Kokain.

Ist in Cocayusa Kokain enthalten?

Nein. Cocayusa enthält kein Kokain.

Für unser Getränk verwenden wir ein speziell hergestelltes Coca-Extrakt, bei dem die Alkaloide von Kokain, vollständig entfernt wurden. Das Ergebnis ist ein geschmackgebender Pflanzenextrakt ohne berauschende oder betäubungsmittelrechtlich relevante Wirkung.

Die Grundlage dafür ist das Cocablatt, eine traditionsreiche Kulturpflanze aus Südamerika. In Kolumbien wird hierfür Coca für uns von indigenen Gemeinschaften des Nasa Stammes in ihren Reservaten legal angebaut. Dort hat die Pflanze eine kulturelle, soziale und praktische Bedeutung, zum Beispiel für Ausdauer, Wachheit und als Bestandteil gemeinschaftlicher Rituale.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Pflanze und isoliertem Stoff:

Kokain entsteht erst durch mehrstufige chemische Prozesse, bei denen das Alkaloid aus dem Blatt extrahiert und stark konzentriert wird. Mit der ursprünglichen Verwendung der Pflanze hat das nichts zu tun.

Kurz gesagt: Coca ja. Kokain nein.

Euer Logo, stellt dieses den Konsum von Kokain dar?

Auf den ersten Blick wirkt unser Logo ungewohnt. Und genau das ist beabsichtigt. Es soll Aufmerksamkeit schaffen und gleichzeitig eine Geschichte erzählen, die viele nicht kennen.

Die dargestellte Szene zeigt keine Kokain-Nutzung, sondern eine Rapé Zeremonie.

Rapé, ausgesprochen „Ha-peh“, ist eine traditionelle, fein gemahlene Pflanzenmischung aus dem Amazonasgebiet, die von verschiedenen indigenen Völkern seit Generationen verwendet wird.

Rapé besteht in der Regel aus verschiedenen pulverisierten Pflanzenbestandteilen, häufig in Kombination mit Asche bestimmter Bäume. Die genaue Zusammensetzung variiert je nach Stamm und Tradition. Es ist kein Freizeitprodukt im westlichen Sinne, sondern Teil ritueller und kultureller Praktiken.

Die Anwendung erfolgt über ein kleines Blasrohr. Das Pulver wird dabei in die Nase eingebracht. Für Außenstehende wirkt das zunächst ungewohnt oder sogar irritierend. Innerhalb indigener Kulturen hat diese Praxis jedoch eine klare Bedeutung.

Es geht nicht um Rausch, sondern um Fokus, Klarheit und Ausrichtung.

Rapé wird traditionell genutzt, um den Geist zu klären, die Aufmerksamkeit zu bündeln und sich innerlich auszurichten. Es kommt häufig in zeremoniellen Kontexten zum Einsatz, etwa zur Vorbereitung auf Rituale, Gespräche oder gemeinschaftliche Entscheidungen.

Der Bezug zu Cocayusa liegt nicht in der Anwendung selbst, sondern in der Symbolik. Unser Logo greift diese Bildsprache auf, um auf die ursprüngliche Pflanzenkultur Südamerikas aufmerksam zu machen.

Denn ähnlich wie Rapé ist auch das Cocablatt ein traditioneller Bestandteil indigener Lebensweisen. Es wird dort seit Jahrhunderten genutzt, jedoch nicht in Form von Kokain, sondern als natürliches Blatt.

Unser Logo will genau diesen Perspektivwechsel zeigen.

Schmeckt Cocayusa wie eine klassische Cola?

Cocayusa erinnert an Cola, schmeckt aber natürlicher und vielschichtiger.

Du bekommst die vertraute Richtung, die man von Cola kennt, also eine leichte Süße, eine feine Bitterkeit und eine gewisse Frische. Gleichzeitig wirkt der Geschmack weniger künstlich, sondern runder und pflanzlicher.

Das liegt an den Zutaten:

  • Coca bringt eine weiche, authentische Tiefe
  • Guayusa sorgt für sanfte, natürliche Energie und eine leicht erdige Note
  • Kolanuss verbindet alles zu einem echten Cola-Erlebnis

Die Kombination ergibt ein ausgewogenes, natürliches Geschmacksbild statt reiner Zuckeraromatik.

Viele beschreiben es so: Wie Cola, aber echter. Wie Cola, bevor sie Industrie wurde.

Warum verwendet ihr kein Koffein-Aroma?

Weil wir echte Pflanzen statt künstlich hergestellte Wirkstoffe bevorzugen.

Industrielles Koffein wird in der Regel synthetisch hergestellt, unter anderem aus Vorstufen wie Dimethylharnstoff und Cyanessigsäure oder Chloressigsäure. Am Ende entsteht zwar chemisch betrachtet derselbe Stoff, aber ohne den natürlichen pflanzlichen Kontext.

Wir gehen bewusst einen anderen Weg. Das Koffein in Cocayusa stammt aus echten Pflanzenquellen:

  • Guayusa aus Ecuador
  • Kolanuss
  • Kaffeebohne

Diese liefern nicht nur Koffein, sondern ein natürliches Zusammenspiel aus Begleitstoffen, das den Effekt spürbar verändert.

Viele empfinden pflanzliches Koffein als sanfter, gleichmäßiger und angenehmer im Verlauf.

Ihr verzichtet auf Phosphorsäure (E338), warum?

Weil wir bewusst auf eine natürlichere und verträglichere Säurequelle setzen.

Phosphorsäure wird in vielen klassischen Cola-Getränken eingesetzt, vor allem wegen ihres intensiven, scharfen Säureprofils. Gleichzeitig steht sie seit Jahren in der Kritik, unter anderem im Zusammenhang mit Zahnschmelzbelastung und einem möglichen Einfluss auf den Mineralstoffhaushalt, insbesondere Calcium. Was sich negativ auf die Knochen auswirken kann.

Wir haben uns daher bewusst dagegen entschieden.

Stattdessen verwenden wir Zitronensäure:

  • frischer im Geschmack
  • weniger aggressiv
  • passt besser zu unserem pflanzlichen Ansatz

Keine aggressive Industriesäure, sondern eine natürliche und frische Alternative.

Warum verwendet ihr kein Zucker-Couleur (E150d)?

Weil wir uns bewusst gegen stark verarbeitete Farbstoffe entscheiden und stattdessen auf eine natürlichere Lösung setzen.

Zucker-Couleur wie E150d wird industriell hergestellt, oft unter Einsatz von Ammoniumverbindungen und hohen Temperaturen. Dabei entstehen Nebenprodukte, die immer wieder kritisch diskutiert werden, unter anderem im Zusammenhang mit Stoffen wie 4-MEI, der unter Verdacht steht Krebs erregend zu sein.

Auch geschmacklich überzeugt uns dieser Ansatz nicht. Zucker-Couleur bringt vor allem Farbe, aber kaum echten Geschmack. Oft entsteht dabei eine leicht verbrannte Note, die nichts mit der ursprünglichen Idee eines pflanzlichen Getränks zu tun hat.

Wir gehen deshalb einen anderen Weg:

  • Wir verwenden Karamellsirup
  • Er wird schonender hergestellt
  • Er bringt neben der Farbe auch geschmackliche Tiefe mit

Nicht nur Farbe, sondern ein echter Beitrag zum Geschmack.